Selbst gebastelte Einladungskarten passen zum Geburtstagskind und zum Motto der Feier. Ein Dino, der Lieblingssport oder eine bestimmte Farbe macht die Karte persönlich, ohne viel Aufwand.
Das Kind wählt Motive und Farben aus oder klebt Verzierungen auf. Kleine schiefe Kanten gehören dazu. Basteln ist nicht automatisch günstiger als der Kauf fertiger Karten. Wer wenig Zeit hat, ergänzt eine gekaufte Einladung individuell.
Erst Motiv und Material wählen
Überlegt vor dem Basteln, was zum Kind und zur Feier passt. Für eine Weltraumparty bietet sich etwa eine Rakete an, für eine Tierparty ein ausgeschnittener Tierkopf. Ein klares Motiv reicht meist. Zu viele Verzierungen erschweren das Schreiben und Lesen.
Als Grundausstattung genügen Karton oder Klappkarten, Buntstifte, Klebstoff und eine Schere. Buntes Papier eignet sich für ausgeschnittene Formen. Glitzer, Aufkleber und andere Extras sind optional. Nehmt zuerst die Materialien, die bereits zu Hause sind, und kauft nur etwas dazu, wenn es für die gewählte Idee gebraucht wird.
Drei Karten zum Nachmachen
Klappkarte mit Motiv
Faltet ein Stück Karton in der Mitte. Zeichnet auf die Vorderseite ein großes Motiv, etwa einen Ball, einen Stern oder einen Schmetterling. Wer eine gleichmäßige Form möchte, malt sie zuerst auf ein separates Blatt, schneidet sie aus und nutzt sie als Vorlage. Das Geburtstagskind kann die Karte ausmalen oder mit seinem Namen versehen. Die Innenseite bleibt für die Einladung frei.
Karte aus Papierformen
Schneidet aus farbigem Papier einfache Kreise, Dreiecke oder Streifen aus. Daraus entstehen zum Beispiel ein Ballon, eine Rakete oder eine Torte. Ordnet die Formen zunächst auf der Karte an und klebt sie erst fest, wenn die Gestaltung gefällt. So lässt sich das Motiv leicht an Lieblingsfarben und Partymotto anpassen. Ein kurzer Titel auf der Vorderseite, etwa „Ab ins All“, macht sofort klar, worum es geht.
Fertigkarte mit eigener Ergänzung
Wenn mehrere Einladungen gebraucht werden oder die Zeit knapp ist, kann eine fertige Karte als Grundlage dienen. Ergänzt sie mit einem handgeschriebenen Gruß, einem kleinen selbst gezeichneten Motiv oder einem ausgeschnittenen Namensschild. So bekommt jede Karte eine persönliche Note, ohne dass alle Karten von Grund auf gestaltet werden müssen.
Das Geburtstagskind mitmachen lassen
Gebt dem Kind Aufgaben, die zu seinen Interessen und Fähigkeiten passen. Es kann das Motiv aussuchen und die Farben festlegen. Außerdem kann es Karten bemalen oder Formen aufkleben. Erwachsene können bei Bedarf vorzeichnen oder schwierigere Schnitte übernehmen. Die Karten können sich in Farbe und Gestaltung unterscheiden, und kleine Abweichungen machen jede Einladung persönlich.
Basteln, kaufen oder kombinieren?
Selbst gestaltete Karten bieten mehr Spielraum für persönliche Motive, sparen aber nicht automatisch Geld: Karton, Kleber und Dekoration kosten ebenfalls etwas. Wenn die Materialien schon vorhanden sind, lässt sich eine einfache Gestaltung damit umsetzen. Vergleicht die Kosten anhand der Materialien, die ihr noch kaufen müsst.
Eine fertige Karte eignet sich, wenn vor allem eine schnelle und unkomplizierte Lösung gebraucht wird. Eine fertige Karte mit eigener Ergänzung passt, wenn die Einladung persönlich wirken soll, ihr aber nicht jede Karte selbst gestalten möchtet. Entscheidet nach Zeit, vorhandenen Materialien und dem Wunsch des Kindes.
Diese Angaben gehören auf die Einladungskarte
Schreibt alle wichtigen Informationen gut lesbar in jede Karte. Ergänzt je nach Feier weitere Hinweise. Prüft vor dem Verteilen, ob auf jeder Einladung alle Angaben stehen:
- Datum und Uhrzeit der Feier
- Adresse oder Treffpunkt
- Bitte um Rückmeldung und eine Kontaktmöglichkeit
- Wichtige Hinweise zur Feier, etwa zu Kleidung oder Abholung
Die Liste ist eine Orientierung. Nicht jeder Punkt ist für jede Feier nötig. Wenn die Kinder an einem anderen Ort abgeholt werden oder etwas mitbringen sollen, schreibt das ebenfalls dazu.
